Abrakadabra! Das Geheimnis des magischen Sands
Manche Geheimnisse lassen sich nur mit wachen Augen und geschickten Händen lüften. Heute fand bei uns ein besonders zauberhaftes Experiment statt.
Heute öffnete bei uns die Zauberwerkstatt ihre Türen. Auf dem Tisch warteten zwar weder Kristallkugeln noch fliegende Besen, dafür aber Mehl, Öl, Becher und Löffel. Mehr brauchten die Kinder nicht, um ihren eigenen magischen Sand herzustellen.
Mit viel Geschick mischten sie die Zutaten selbstständig an. Dabei schauten die Kinder so aufmerksam hin, als wollten sie dem Zauber persönlich auf die Schliche kommen. Und tatsächlich gab es etwas Spannendes zu entdecken: Das Öl ist leichter als die Lebensmittelfarbe, und die Materialien verhalten sich ganz unterschiedlich. Echte Magie? Oder eine besonders interessante Beobachtung? In unserer Zauberwerkstatt durfte beides nebeneinander funkeln.
Auch der stärkste Zauber gelingt gemeinsam oft besser. Die Kinder unterstützten sich gegenseitig, tauschten ihre Ideen aus und arbeiteten eng zusammen. So entstand neben dem magischen Sand auch ein besonderes Gemeinschaftserlebnis.
Anschließend begann die große Zauberprobe: Wie fühlt sich der Sand an? Was lässt sich aus ihm formen? Und welche Idee möchte als Nächstes hervorgezaubert werden? Die Kinder erkundeten das Material im freien Spiel, beschrieben ihre Eindrücke, bauten Sandburgen und gestalteten verschiedene Formen. Immer wieder entstanden neue Spielmöglichkeiten, denn Fantasie kennt bekanntlich keine Grenzen.
Ganz nebenbei entfaltete der Sand noch einen weiteren Zauber: Die Kinder stärkten ihre Team- und Kooperationsfähigkeit, Feinmotorik, Selbstständigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und Sprachkompetenz. Auch Kreativität, Konzentration, Problemlösefähigkeit und soziale Kompetenzen wurden spielerisch vertieft.
Und weil magischer Sand seine Geheimnisse nicht alle auf einmal verrät, wird weiterhin fleißig gefühlt, geformt und geforscht.