Der Apfel im Mittelpunkt
Im Januar stand der Apfel im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Ausgehend von der Lebenswelt der Kinder wurde der Apfel als ganzheitlicher Lerngegenstand genutzt, um naturwissenschaftliche, sprachliche, kreative und sinnliche Erfahrungen zu ermöglichen.
Gemeinsam gingen wir der Frage nach, wo Äpfel wachsen und wie sie aufgebaut sind. Die Kinder betrachteten Äpfel von außen und innen, schnitten sie auf und untersuchten Kerne, Schale und Fruchtfleisch. Dabei wurden genaues Beobachten, Vergleichen und erstes naturwissenschaftliches Denken angeregt.
In der Bibliothek vertieften die Kinder ihr Wissen mithilfe von Sach- und Bilderbüchern zum Thema Apfel. Unterschiedliche Apfelsorten wurden thematisiert, Kerne verglichen und Geschmacksunterschiede bewusst wahrgenommen. Dies förderte sowohl die sprachliche Ausdrucksfähigkeit als auch die sensorische Wahrnehmung.
Jeder Funktionsraum griff das Thema Apfel auf unterschiedliche Weise auf und ermöglichte den Kindern, sich entsprechend ihrer Interessen und Bedürfnisse mit dem Thema auseinanderzusetzen. Durch diese offenen Lernangebote konnten Selbstständigkeit, Mitbestimmung und individuelles Lernen gestärkt werden.
Im Atelier stand die kreative Auseinandersetzung im Vordergrund. Mit Apfelstempeln und verschiedenen Farben experimentierten die Kinder mit Formen, Mustern und Strukturen. Dabei wurden Feinmotorik, Kreativität und ästhetische Wahrnehmung gefördert.
Durch die vielseitige Projektarbeit rund um den Apfel wurde Lernen mit allen Sinnen ermöglicht. Die Kinder konnten Zusammenhänge erkennen, eigene Erfahrungen machen und ihr Wissen aktiv erweitern – ein zentrales Element unserer pädagogischen Arbeit.