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Kleine Hände - große Klänge

Musik spricht Kinder schon sehr früh an. Klänge, Rhythmen und Geräusche wecken Neugier und laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Beim ersten Forschen mit Instrumenten im Musikraum dürfen die ein- bis zweijährigen Kinder genau das tun: ausprobieren, hören, wiederholen und sich über das eigene Tun freuen.
Verschiedene Instrumente wie Rasseln, Trommeln, Klanghölzer und Glöckchen stehen den Kindern frei zur Verfügung. Sie werden in die Hand genommen, geschüttelt, geklopft oder auch einfach nur aufmerksam betrachtet. Dabei entdecken die Kinder spielerisch, dass sie selbst Klänge erzeugen können und dass jedes Instrument anders klingt. Oft wird ein Geräusch mehrfach wiederholt – aus Freude, aus Neugier oder um zu prüfen, ob der Klang wirklich immer gleich bleibt.
Ganz selbstverständlich verbinden die Kinder das Musizieren mit Bewegung. Sie wippen, klatschen oder bewegen sich im Raum, wenn ihnen ein Klang gefällt. Musik wird nicht nur gehört, sondern mit dem ganzen Körper erlebt. Auch das Miteinander spielt eine Rolle: Die Kinder schauen einander zu, hören sich gegenseitig zu und lassen sich von den Ideen der anderen anregen.
Die pädagogischen Fachkräfte sind dabei nah an den Kindern. Sie geben Zeit, ermutigen, benennen Klänge und begleiten das Entdecken aufmerksam, ohne den Kindern etwas vorzugeben. So entsteht ein Raum, in dem sich die Kinder sicher fühlen und ihrem eigenen Forscherdrang folgen können.
Das Angebot im Musikraum unterstützt die musikalische Bildung auf natürliche Weise. Die Kinder erleben Musik als etwas Lebendiges, das Freude macht, verbindet und viele Möglichkeiten zum Ausdruck bietet. Kreativität, Wahrnehmung und Selbstwirksamkeit wachsen dabei ganz nebenbei.