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Licht und Schatten entdecken – Forscher im Experimentiermodus

Im Rahmen eines Angebots zur naturwissenschaftlich-technischen Bildung konnten die Kinder selbst zu Forschern werden. Mit Taschenlampen und verschiedenen Materialien wie Legosteinen, Tierfiguren und Igelbällen haben sie ausprobiert, was passiert, wenn Licht auf Gegenstände trifft.

Schnell wurde deutlich: Licht kann man nicht greifen, aber man kann seine Wirkung gut sehen. Die Kinder haben entdeckt, dass dabei Schatten entstehen – und dass diese sich verändern. Besonders spannend war für viele, dass ein und derselbe Gegenstand ganz unterschiedlich aussehen kann: Je nachdem, wie nah er an der Taschenlampe ist, wird sein Schatten größer oder kleiner. Auch die Formen der Materialien wurden auf der Wand ganz neu sichtbar und sorgten immer wieder für Staunen und Gesprächsanlässe.

Die Kinder haben dabei nicht nur beobachtet, sondern aktiv ausprobiert, verändert und verglichen. So entstand ganz nebenbei ein erstes Verständnis für einfache naturwissenschaftliche Zusammenhänge.

In diesen kleineren und dennoch sehr bedeutsamen Angeboten im Alltag sind viele Bildungsbereiche verankert. 

Zum Beispiel

  • mathematische Bildung (Größenverhältnisse, Formen, räumliche Beziehungen)
  • naturwissenschaftliche Bildung (Licht, Schatten, Ursache und Wirkung)
  • Wahrnehmung und Sinneserfahrung (sehen, beobachten, vergleichen)
  • Sprache und Kommunikation (gemeinsames Beschreiben und Austauschen über Beobachtungen)

Für die Kinder war es ein spielerischer Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen – und für viele ein echtes Aha-Erlebnis im Alltag mit Licht und Schatten.