Nicht alles klappt auf Anhieb – wir experimentieren mit Sensorikflaschen
Letzte Woche haben wir gemeinsam mit den Kindern versucht, eigene Sensorikflaschen herzustellen. Dafür haben wir leere Saftflaschen, Wasser, Kleber, Babyöl, Pompons und Glitzer verwendet. Die Kinder durften die Materialien selbstständig in die Flaschen füllen und diese anschließend ausprobieren.
Für die erste Flasche haben wir Wasser, Kleber und Pompons genutzt. Die Idee war, dass die Pompons in der Flüssigkeit auf- und absteigen. Zwar funktionierte der gewünschte Effekt nicht ganz wie geplant, dennoch war es für die Kinder spannend zu beobachten, was beim Schütteln der Flasche passiert. Der Kleber wurde dabei weißlich und die Pompons verschwanden zeitweise darin. Außerdem konnten die Kinder erkennen, wie sich das Wasser innerhalb der Flasche bewegt.
In der zweiten Flasche haben wir Wasser, Babyöl und Glitzer eingefüllt. Ziel war es, einen ähnlichen Effekt wie bei einer Lavalampe zu erzeugen. Auch hier trat der gewünschte Effekt leider nicht ein, da der Glitzer größtenteils an einer Stelle blieb. Trotzdem beobachteten die Kinder neugierig, wie sich die verschiedenen Flüssigkeiten voneinander abgrenzten und beim Schütteln veränderten.
Obwohl unsere Sensorikflaschen nicht ganz so geworden sind wie erhofft, hatten die Kinder viel Freude am Ausprobieren und Experimentieren. Besonders wertvoll war die Erfahrung, dass nicht immer alles sofort gelingt. Die Kinder lernten, dass man Fehler machen darf, nicht aufgeben sollte und durch neue Versuche oft zu besseren Ergebnissen kommt.